Architekturpreis 2016

Der Caparol-Architekturpreis "Farbe - Struktur - Oberfläche" wurde am 14. September 2016 in der Naxoshalle in Frankfurt feierlich verliehen.

Die Jury (hinten von links): Ferdinand Heide, Per Pedersen, Petra Stephan, Maic Auschrat. Vorne (von links): Bernardo Bader, Philipp Auer, Barbara Holzer

 

Foto: Markus Hildebrand

1. Preis:

Vrin-Cons für Tegia da vaut in Domat/Ems
Gion A. Caminada


Komplett aus einheimischem Tannenholz wurde die „tegia da vaut Domat“ gebaut – eine Schule im Wald des graubündnerischen Örtchens Domat/Ems. Das Konzept von Gion A. Caminada erhielt nicht nur wegen seiner geschuppten Holzfassade den ersten Preis, sondern vor allem wegen der Ganzheitlichkeit des Bauwerks.

Foto: Ralph Feiner, Malans

1. Preis:

Vrin-Cons für Tegia da vaut in Domat/Ems
Gion A. Caminada


Im Inneren der „tegia da vaut Domat“ dominiert ebenfalls Tannenholz in massiver Form, als tragendes, verbindendes, verkleidendes oder gewebeartiges Material.

Foto: Ralph Feiner, Malans

2. Preis:

Holzwohnbau Seestadt Aspern in Wien
Berger + Parkkinen Architekten und Querkraft Architekten, Wien


Großmaßstäblich mit Holz bauen die Wiener Berger + Parkkinen Architekten zusammen mit dem Büro Querkraft in der Seestadt Aspern vor den Toren Wiens. Die heimische Lärche verweist auf traditionelles Bauen und verbindet die einzelnen Volumen.

Foto: Hertha Hurnaus, Wien

2. Preis:

Holzwohnbau Seestadt Aspern in Wien
Berger + Parkkinen Architekten und Querkraft Architekten, Wien


Jedem Treppenhaus wurde ein signifikanter Buntton aus der LeCorbusier-Farbpalette zugeordnet, was die intuitive Orientierung unterstützt.

Foto: Hertha Hurnaus, Wien

3. Preis:

„Antivilla“ in Potsdam-Krampnitz
Brandlhuber+ Emde, Burlon Architektengesellschaft mbH, Berlin


Der dritte Preis ging an die Berliner Brandlhuber+ Emde, Burlon Architektengesellschaft für die „Antivilla“ in Potsdam. Hier wurde ein Bestandsgebäude nach innen entwickelt, während die Hülle ein neues Dach erhielt und das neue Innere grob nach außen durchbricht.

Foto: Erica Overmeer

3. Preis:

„Antivilla“ in Potsdam-Krampnitz
Brandlhuber+ Emde, Burlon Architektengesellschaft mbH, Berlin


Im Inneren präsentiert sich die „Antivilla“ als materialsichtiges Raumkontinuum, das sich mit leichten Vorhängen zonieren lässt.

Foto: Erica Overmeer

Lobende Erwähnung

Konzerthaus Blaibach
Peter Haimerl Architektur, München


Das Konzerthaus in Blaibach präsentiert sich als verkippter Monolith mit einer Vorhangfassade aus archaisch-rauen Granitsteinen.

Foto: Edward Beierle und Jutta Görlich

 

 

Lobende Erwähnung

Erweiterung des Sprengelmuseums in Hannover
Meili & Peter Architekten AG, Zürich


Der Erweiterungsbau des Sprengelmuseums in Hannover zeigt eine fast fensterlose Fassade aus schwarz eingefärbtem Beton. Die plastische Wirkung der Fassade wird gesteigert durch eine differenzierte Behandlung der Betonoberflächen.

Foto: Georg Aerni

Lobende Erwähnung

Einfamilienhaus S+A in Castasegna
Ruinelli Associati AG Architetti SIA, Soglio


Die schlanke Bauform des Einfamilienhauses S+A in Castasegna wird von einem extrem rauen Putz kontrastiert. Der Putz nimmt die Steinsockel der umgebenden Wirtschaftsgebäude auf.

Foto: Ralph Feiner

Lobende Erwähnung

Katholische Propsteikirche St. Trinitas in Leipzig
Schulz & Schulz Architekten GmbH, Leipzig


Die Fassade der Kirche St. Trinitatis in Leipzig besteht aus rotem Porphyr. Der stark strukturierte Naturstein lockert das große Bauvolumen feingliedrig auf.

Foto: Simon Menges

Architekten

Preisträger

  • Gion A. Caminada, Vrin-Cons, CH
    Tegia da vaut, Domat/Ems, CH
  • Berger + Parkkinen Architekten und Querkraft Architekten, Wien, A
    Holzwohnbau, Seestadt, A
  • Brandlhuber+ Emde, Burlon Architektengesellschaft mbH, Berlin, D
    „Antivilla“, Potsdam-Krampnitz, D

    Lobende Erwähnung

    • Peter Haimerl Architektur, München,D
      Konzerthaus, Blaibach, D
    • Meili & Peter Architekten AG, Zürich, CH
      Erweiterung des Sprengelmuseums, Hannover, D
    • Ruinelli Associati AG Architetti SIA, Soglio, CH
      Einfamilienhaus S+A, Castasegna, CH
    • Schulz & Schulz Architekten GmbH, Leipzig, D
      Katholische Propsteikirche St. Trinitas, Leipzig, D

    Jury

    • Juryvorsitzender: Philipp Auer (Auer+Weber+Assoziierte; Stuttgart)
    • Maic Auschrat (DAW SE, Ober-Ramstadt)
    • Bernardo Bader (Bernardo Bader Architekten ZT, Dornbirn)
    • Ferdinand Heide (Ferdinand Heide Architekt BDA, Frankfurt)
    • Barbara Holzer (Holzer Kobler Architekturen GmbH, Zürich)
    • Per Pedersen (Staab Architekten GmbH, Berlin)
    • Petra Stephan (Chefredakteurin AIT, Leinfelden-Echterdingen)